Nimm mit 251.983 Campact-Aktiven Einfluss
auf aktuelle politische Entscheidungen.

Spendenskandal - jetzt Atomausstieg kaufen

Aktion beendet:

Mehr Transparenz bei der Parteienfinanzierung!

Als bekannt wurde, dass FDP und CSU Parteispenden von Hoteliers bekamen und diese im Gegenzug dafür Steuersenkungen, haben wir eine Satire-Aktion gestartet:

In 30915 E-Mails haben Campact-Aktive Guido Westerwelle und Horst Seehofer Spenden für Ihre Parteien angeboten, wenn sie den Atomausstieg durchsetzen.

Wenige Wochen nach der Hotel-Affäre erschütterten erneut Skandale um die Sponsoring-Praxis der CDU in Nordrhein-Westfalen und Sachsen das Vertrauen vieler Bürgerinnen und Bürger in die Parteien. Bei vielen Menschen wurde der Verdacht geweckt, Politiker/innen und Parteien könnten käuflich sein. Darum fordern wir nun in einer neuen Kampagne die Verschärfung des Parteiengesetzes.

Wenn Sie sich für mehr Transparenz bei der Parteienfinanzierung einsetzen möchten, dann unterschreiben Sie unseren aktuellen Appell an die Vorsitzenden der Bundestagsfraktionen: Zur Aktion


Der Text des Appells lautete:

Von Hoteliers gelernt: Spenden für den Atomausstieg

Sehr geehrter Herr Dr. Westerwelle,
sehr geehrter Herr Seehofer,

in den Koalitionsverhandlungen haben FDP und CSU eine Senkung der Mehrwertsteuer für Hotels in Höhe von 1,1 Milliarden Euro durchgesetzt. Und im Jahr vor der Bundestagswahl hat ein Hotelier, verdeckt und über seine Firmen, über eine Million Euro an die FDP und 820.000 Euro an die CSU gespendet. So ein Zufall. Nie käme ich auf die Idee, Ihre Parteien könnten käuflich sein.

Gleichwohl möchte ich Sie um etwas bitten: Halten Sie am Atomausstieg fest! Sorgen Sie dafür, dass in den nächsten vier Jahren die sieben ältesten Atomkraftwerke und der Pannenreaktor Krümmel abgeschaltet werden. Eventuell würde ich dann in Erwägung ziehen, Ihren Parteien jeweils fünf Euro zu spenden - natürlich rein zufällig.

Mit freundlichen Grüßen